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Braucht mein Hund sowas



Ich komme mir schon wie ein "Raben"-Hundbesitzer vor, weil ich im Winter, in dem die Spaziergänge manchmal kürzer ausfallen, meinen Vierbeiner zuhause nicht regelmäßig beschäftige. Zumindest kam es mir so vor, als ich vor kurzem ein dickes Buch zum Thema Hundespiele aus der Bücherei ausgeliehen hatte.

So ein paar neue Spielideen für Zuhause fand ich ganz gut und meine olle Hunde-Schlappnase auch. Aber da gibt es ja noch dieses neuartige Intelligenzspielzeug in Form von ausgefeilten Holzkästchen und ähnliches, beeindruckend. Mein Hund bekommt bisher ab und zu mal einen Kong mit Leckereien vollgestopft und darf den Inhalt dann wieder herauspulen, das war es aber auch. Ich habe mir mal, frisch motiviert vom Buch, im Internet nach diesen sogenannten Intelligenz-Hundespielzeug Produkten gesucht und quergeguckt. Ich weiss noch nicht zu recht, ob das Hölzchen-Geschiebe nun wirklich so viel besser ist. Wenn der Trick einmal raus ist, wird das vielleicht auch mal langweilig?

Die gute alte Methode mit Futter im Zimmer verstecken und sich um den Kauknochen balgen, ist ja schließlich auch nicht schlecht. Obwohl ich zum Thema Weihnachten schon etwas kribbelig werde. Wenn jeder neues Spielzeug bekommt, hat mein Vierbeiner auch was verdient. Mal sehen, jetzt wird erstmal eine Runde "normal" Futter versteckt ...



18:02- 3 Dezember 2010 - wollerei


VIER PFOTEN rät von Welpen als Weihnachtsgeschenk ab



Neben dem immer wieder wichtigen Hinweis, dass die Anschaffung eines Hundes gründlich überlegt und geplant sein muss, weist die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN darauf hin, dass auch beim Kauf selbst Vorsicht geboten ist. Seit der EU-Erweiterung sei der illegale Handel mit Hundewelpen besorgniserregend gestiegen. Viele der Tiere stammen aus tierquälerischen Massenzuchtanlagen in Osteuropa und gelangen durch Zwischenhändler nach Deutschland.

VER PFOTEN warnt deshalb vor dem Kauf von Welpen ungeklärter Herkunft, um damit nicht das skrupellose Geschäft mit den Hunden weiter ankurbeln.

Weihnachten halten die Leute von VIER PFOTEN sowieso nicht für den besten Zeitpunkt, um sich einen Hund anzuschaffen. Die meist turbulenten Weihnachtstage wären nämlich kein guter Start für den Aufbau einer vertrauensvollen "Mensch-Tier-Beziehung". Häufig reagierten überforderte Hunde leicht gestresst und zeigten Verhaltensweisen, die die neuen Besitzer überraschen und überfordern. Nicht selten würden Hunde, die zu Weihnachten angeschafft wurden, bereits im Januar in einem der ohnehin überfüllten Tierheime landen.

Deshalb sollt man (zukünftigen) Hunde-Anfängern zu Weihnachten lieber Fachbuch über das Wunschtier schenken. So könnte die ganze Familie alle Fragenzur Anschaffung klären und abzuwägen, ob man ihm wirklich ein artgerechtes Zuhause bieten kann. Für die Anschaffung eines Hundes empfehlen die Tierschützer (nicht überraschend) einen Hund aus einem gut geführten Tierheim zu holen. Denn dort warte eine Vielzahl von kleinen und großen Vierbeinern sehnlichst auf ein neues Zuhause. Erst recht nach Weihnachten ....

Weitere Informationen zum Thema „Welpenhandel“ gibt es übrigens unter www.vier-pfoten.de.
 




18:46- 1 Dezember 2010 - wollerei


Schutz vor Babesiose



Nicht nur für den Urlaub mit Hund in Südeuropa sondern auch für Wald- und Wiesen-Trips hier in Deutschland wird wieder mal vor Babesiose gewarnt.

Jedes Jahr erkranken laut dem deutschen Tierschutzbund hunderte Hunde in Deutschland an Babesiose, wobei die Anzahl erkrankter Tiere in den letzten Jahren deutlich angestiegen sei. Bis vor wenigen Jahren galt diese noch als reine Reisekrankheit, mit der sich der Hund nur in südlichen Ländern infizieren konnte.

Mittlerweile können laut Tierschutzbund Hunde auch in Deutschland direkt mit dem Babesiose-Erreger in Kontakt kommen, weil Babesiose durch die inzwischen auch in Deutschland verbreitete Auwaldzecke übertragen werde.

Deutliche Hinweise auf die Hundemalaria sind demnach Appetitlosigkeit, Mattigkeit, hohes Fieber und gelb-rötlicher Harn. Der deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, dass eine fehlende rechtzeitge Behandlung oft schon nach  wenigen Tagen für den Hund tödlich ausgehen könnte.

Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt deshalb, seinen Hund im Sommerhalbjahr prophylaktisch gegen Zecken zu schützen und sich bei seinem Tierarzt über die Möglichkeiten der Prophylaxe zu informieren.



13:15-23 März 2010 - wollerei


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