Deine-Tierwelt.de - Mehr Tiere gibt's nirgendwo!
vorheriger Blog nächster Blog
Home Profil von manouchehr Treffpunkt Blogs Gruppen Forum Spielen


Umzug


Wir (also unser Blog) sind umgezogen (und zwar schon lange smiley)
vedjis Blog
von manouchehr 19:25, 3 Oktober 2009



Jaka hat Geburtstag


Heute feiert mein Jakamädchen ihren 12. Geburtstag!
Ich freue mich riesig, dass ich sie bei mir habe und wir die letzten 4 Jahre gemeinsam verbringen durften.



Liebste Jakaline, bleibe mir noch lange erhalten, bitte!

von manouchehr 16:06, 4 August 2009 in: News



Training


Hier kommen ein paar Bilder vom Training am Sonntag.
Danke, Alex, sie sind super!

Vedjia



Vedji und Lail







Und ich war auch da smiley



Hier auch noch ein paar superschöne Bilder vom Wochenende davor. Auch hier noch mal: Danke Alex

Manouch sucht den Hasen










von manouchehr 22:48, 3 August 2009 in: Alltagsgeschichten



Wochenende


Heute war Training bei Phoenix und ich war einer der Hasenzieher. Aufgrund der Hitze kamen nur wenige und wir haben auch nur ein schnelles Training gezogen. Aber es hat Spaß gemacht und Alex hat ein paar Bilder geschossen. Sie werden noch nachgereicht. Hasenziehen erfodert viel Aufmerksamkeit und ich bin immer noch sehr aufgeregt. Zum Glück hat alles gut geklappt heute.
Außerdem habe ich ein paar Bilder von Samstag.



Schmuddelprinzessin










von manouchehr 21:47, 2 August 2009 in: Alltagsgeschichten



Bilder


Auf Wunsch einer einzelnen Dame hier noch ein paar Bilder meiner Mädchen smiley

Meine 3 Musketiere


Na huch, wo ist denn die Dritte?



Ach da



Schmollen kann sie auch wunderbar



Manouch unterwegs



Meine Damen beim Spiel













Drei Grazien bei der Siesta (Vedji mit ihren Freundinnen Rabea und Mia)


von manouchehr 20:12, 19 Juli 2009 in: Alltagsgeschichten




Ab heute ist der Blog mit meiner HP verlinkt und ersetzt die Neuigkeiten Seite. Hoffentlich schaffe ich es, den Blog stets zu aktualisieren. smiley
von manouchehr 23:05, 18 Juli 2009 in: News



Besuch bei der Familie


Wie eigentlich jeden Monat waren wir mal wieder "die Familie" besuchen. Ich liebe diese Besuche, denn jeder einzelne Hund dort ist etwas besonderes. Für meine Mädchen sind diese Ausflüge auch immer wieder sehr schön, denn das Grundstück ist toll. Neben der großen Wiese sind dort auch ein Teich (für Jaka das Paradies) und ein Sandhügel. Manouch liebt es dort zu buddeln und baut immer neue Höhlen.

Die Geschichte, wie ich zu meinen Mädchen gekommen bin, wird irgendwann auch mal fortgesetzt. smiley

Hier erstmal ein paar Bilder von unserem Besuch. Weitere werden auf meiner HP in die Galerie eingefügt. Aber ich will sie neu gestalten und das dauert noch ein wenig.

Hier tobt Yildi durch die Gegend



Aber sie kann auch wunderbar stillstehen



Das ist mein Blümchen (Yazgul Yar)



Auch sie kann mal ruhig stehen, hier mit ihrem Bruder Yad Bud



Und auch der süße Kerl ist noch mal in voller Schönheit zu bewundern



Mit Vedji versteht er sich hervorragend



Aber auch insgesamt ist er ein sehr liebevoller Kerl. Hier mit dem beinahe 16 Jahre alten Bash Kadyn



Vedjia war mit diesem Besuch auf jeden Fall sehr zufrieden



Jaka war hochaktiv



Manouchehr hat sich stattdessen auch mit der Familie angefreundet



Ist das Manouchehr?



Nein, das ist ihre Halbschwester Juwayryyjah. Aber sie sieht ihr unglaublich ähnlich, finde ich.

Und diese kleine Dame hier hat es mir auch sehr angetan



Es ist Blümchens Schwester Youmanaah. Im Gegensatz zu Blümchen oder ihrer Schwester Yildi hat auch diese Maus im Gesichtsausdruck viel von Manouch und Vedji. Ich finde sie wunderschön!
Mehr Bilder dann hoffentlich demnächst in der Galerie.



von manouchehr 22:27, 18 Juli 2009 in: Familie



Jaka sucht Gesellschaft


Mit Jakas wachsendem Selbstbewusstsein, wuchsen auch ihre Vorstellungen von dem, was das Leben ihr bieten sollte. Zum einen, neben sehr eigenständigen Spaziergängen im Wald, das Baden. Jaka, die bei unserem ersten Strandbesuch weinend am Ufer stand, als ich schwimmen ging, entwickelte sich zu einer totalen Wasserratte. War irgendwo Wasser in der Nähe, musste sie drinnen herumplanschen. Zuerst nur mit den Pfoten, dann immer weiter, bis sie wie ein Krokodil im Wasser lag, nur noch die Schnauze, die Rückenlinie und der Schwanz schauten heraus. Liess ich sie aus irgendwelchen Gründen nicht an Wasser, z.Bsp. bei Erkältung, machte sie sich baldmöglichst davon und ging heimlich baden. Erstaunlicherweise hat sie mich im Wald immer wiedergefunden.

Außerdem nahm ich sie zum ersten Mal mit zum Coursingtraining. Zur Belustigung aller interessierte Jaka sich nicht für einen Pfennig für den falschen Hasen. Sie hüpfte stattdessen fröhlich auf der Wiese herum und wälzte sich. Also liess ich sie die zweite Runde mit ihrer Freundin Kira laufen. Jaka trabte natürlich nur munter hinterher, aber immerhin, sie rannte. Aber es dauerte nicht lange und Jaka erkannte den Sinn und Zweck dieser Übung. Ab diesem Zeitpunkt wollte sie nur noch den Kunsthasen und nichts anderes mehr. Sie ist in der Zeit, in der sie noch laufen durfte und konnte für ihr Leben gerne gelaufen. Unser erster Besuch auf der Rennbahn sah ganz anders aus. Jaka durfte die erste Runde wieder einmal mit einem anderen Hund laufen. Der war natürlich viel schneller als sie und verschwand mit dem Kunsthasen um die Kurve. Aber Jaka rannte unverdrossen weiter bis ins Ziel und hielt dort an. Offensichtlich kannte sie die Rennbahn von früher. Es gibt wenige Momente wo Jaka so glücklich aussah, wie beim Training.

Neben dem Baden und der Rennleidenschaft entwickelte Jaka bald noch eine hervorstechende Macke: Sie wollte unbedingt Gesellschaft. Sie verdeutlichte mir ihren Wunsch, indem sie einfach zu anderen Hunden ins Auto stieg, wann immer sich die Gelegenheit bot. Also fing ich an, mir Gedanken über einen zweiten Saluki zu machen. Ich begann die Homepages von Züchtern zu studieren und Leute auszufragen. Nach einer etwas enttäuschenden Kontaktaufnahme mit Züchtern auf einer Ausstellung, bekam ich Kontakt zu Manouchs Züchterin. Sie war freundlich und interessiert und bot mir an, sie zu besuchen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits gegen einen Welpen entschieden, da Jaka Welpen kategorisch ablehnte. Mein erster Besuch blieb ergebnislos, ich konnte mich nicht entscheiden. Es folgten weitere Besuche. Meine Wahl war ein wunderschöner Rüde, aber Jaka lehnte auch diesen kategorisch ab und der Rüde mich. Also kein Rüde. Zum Glück kam daraufhin Manouch ins Spiel und siehe da: Nicht nur, dass die kleine Maus sich sehr bemühte, mir zu gefallen, ganz offensichtlich gefiel sie Jaka auch. Also wurde es Manouchehr und sie zog bei uns ein!
von manouchehr 20:08, 22 März 2009 in: Unsere Geschichte



Familienbesuch


Letztes Wochenende haben wir die Familie besucht.
Hier ein paar Bilder von Vedjis und Manouchehrs Cousins:





Und hier kommt Cousine Blümchen smileySie ist mein kleiner Liebling.





Manouch amüsiert sich währenddessen lieber mit einem schicken Rüden, als mit dem jungen Gemüse.







Meine Mädels freuen sich imme sehr, wenn wir die "Familie" besuchen fahren.
von manouchehr 19:20, 22 März 2009 in: News



Die erste Zeit


Jaka fügte sich vom ersten Augenblick an in mein Leben ein. Da ihr Erscheinen nun doch etwas spontaner war als geplant, hatte ich keine Gelegenheit mir Urlaub zu nehmen. So musste Jaka gleich am nächsten Tag zu meiner Mutter in den Garten. Als ich ging, lag sie vor dem Tor, als ich später wiederkam, lag sie immer noch vor dem Tor. Sie freute sich riesig und sang mir ein kleines Begrüßungslied. Laut meinr Mutter hatte sie die ganze Zeit dort gelegen und sich nicht weggerührt. Aber schon nach zwei Tagen hatte sie verstanden, dass ich immer wieder komme und gab ihre Warteposition vor dem Gartentor auf. Meine Katzen zuhause wurden einfach ignoriert, nur nachts schlich sich die Dame in die Küche und klaute das Katzenfutter. Damit ich das nicht bemerkte legte sie sich vor dem Futternapf flach auf den Boden, dann knusperte es nicht so laut.
Trotz der Aussage, dass Jaka nie frei laufen darf, ließ ich sie im Hundeauslaufgebiet von der Leine. Sie trabte hinter meinen Hacken wie ein Schaf. Mit Jaka war alle kein Problem. Anderen Hunde begegnete sie freundlich zurüchhaltend. Nur mit meiner Patenhündin Wilma gab es beim ersten Zusammentreffen einen Riesenknall. Jaka fand es nicht lustig, dass Wilma mich für sich beanspruchte und Wilma war sauer, dass Jaka ihr das verwehren wollte. Nach einem Riesengekreische und einem Löchlein in Jakas Ohr waren die Fronten erstmal geklärt. Jaka lies Wilma an mich heran und Wilma hielt sich dafür bei mir sehr zurück. Daraufhin stand einer Freundschaft der Beiden nichts mehr im Wege und sie hat sich bis heute gehalten.
Wenige Tage nach Jakas Ankunft lernte ich in einem Futterhandel eine Frau mit einer Galgo espanol Hündin kennen. Wir verabredeten uns etwas später zum Waldspaziergang. Bei diesem Spaziergang trafen wir auch noch einen Whippet und zwei Azawakhs. Die ersten Windhundfreundschaften wurden geschlossen, sie halten ebenfalls bis heute. Seit dem ging ich nur noch selten alleine in den Wald. Jaka genoss die Gesellschaft sichtlich, sie blühte auf, wurde selbstbewusster und auch frecher.
Sie fing an, im Wald auch mal ihre eigenen Wege zu gehen, das heißt, ich durfte manchmal ziemlich lange darauf warten, dass die Dame mal wieder bei mir vorbeikam. Wurde ich ärgerlich, war sie auf der Stelle der liebste Hund der Welt mit den unschuldigsten Augen. Aber Jaka konnte wirklich gut unterscheiden, ob ich nur genervt oder tatsächlich richtig ärgerlich war. Meine blonde Schönheit!
von manouchehr 21:49, 18 Februar 2009 in: Unsere Geschichte




Hier möchte ich über das Leben mit meinen drei Salukimädchen sprechen. Wie sie zu mir gekommen sind und wie sie mein Leben verändern und auf Trab halten. Wer Lust hat, ein wenig von unserem Leben zu erfahren ist herzlich eingeladen.

Jaka



Manouchehr



Vedjia


von manouchehr 22:17, 3 Februar 2009



Und dann kam Jaka


Sie saß in einer Ecke, blond und unglaublich armselig. Mein erster Saluki, den ich im Leben sah. Wenn wir als Kinder in Hundebüchern geblättert haben, blieb ich immer bei den Windhunden hängen. Sie faszinierten mich, aber am Schönsten fand ich die Salukis. Natürlich waren sie immer weit entfernt, nie hätte ich mir einen Windhund zugelegt. Viel zu ausgefallen und zu anspruchsvoll. Aber ich war völlig hin und weg, als ich nun meinem ersten Saluki tatsächlich gegenüber saß. Ich lockte und bemühte mich, aber die schöne Hündin blieb unglaublich ängstlich und scheu. Meine Schwester versuchte sich zu entscheiden und ich bemühte mich um diesen Hund. Wir waren ungefähr zwei Stunden dort, dann nahm meine Schwester die kleine Paimai nach Hause. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und fragte allen Ernstes, ob die Hündin auch ein neues Zuhause suchte. Tat sie natürlich nicht und so gingen wir zwar mit Katze, aber ohne Saluki.
Aber in meinem Kopf waren die Mühlen ins Rollen gekommen. Ein eigener Hund, das wäre schon schön. Mit der Arbeit ließ es sich vereinbaren und meine Ehe war sowieso am Ende. Ein Jahr zuvor war mein Vater verstorben und meine Mutter war auch bereit ab und zu den Hundesitter zu machen. Also, was für ein Hund sollte es ein? Ein Collie-Mix, wie Wilma? Nun, wäre nicht schlecht. Meine Schwester fragte, ob ich nicht einen Saluki wollte, aber nein, ein Windhund, dashätte ich mich nicht getraut. Im Internet fand ich unglaublich viele Galgos, die ein Zuhause suchten. Und unglaublich viele Hinweise, was alles zu beachten sei, bei einem Windhund. Also, auch kein Galgo. Aber einer aus dem Tierschutz, das wäre gut. Gerne auch schon älter. So begann die Suche. Tageweise saß ich vor dem Rechner. Katzenlieb musste er sein, Kinderlieb, wäre auch toll. Alleine bleiben, natürlich ein Muss, Auto- und Bahnfahren selbstverständlich. Treppensteigen musste er auch können und so leib sein, dass auch meine Mutter ihn halten konnte. Ich suchte und suchte. Hatte ich einen gefunden, der mir passend erschien, hatte ich meinen Plan aber ohne die Vermittler gemacht. In der Stadt? Ohne Garten? Arbeitend? Nein, einen Hund kriege ich nicht. Ins Tierheim habe ich mich nicht getraut, ich hätte doch alle mitnehmen wollen. Ein Jahr habe ich damit zugebracht, zu suchen und zu gucken. De Wunsch wurde stärker, der Frust auch. Irgendwie sollte es nicht sein. Dreimal hatte ich tatsächlich etwas passendes gefunden und dreimal war der Hund direkt vorher vermittelt worden. Ich war kurz vorm Aufgeben. Schließlich kaufte ich mir an einem Samstag die Zeitung, die uns auch schon so viele Male bei den Katzen geholfen hatte. Sie hat immer einen großen Tiermarkt und ich dachte mir, dass da schon ein Hund dabei sein würde. Ja, sah gut aus, Labroador-Collie-Mixe, klang ja nicht schlecht. Hmm, Seite 2....Da stand sie: Salukihündin, 7 Jahre, sandfarben, katzenlieb, kinderlieb, aus Zeitmangel abzugeben. Nur an windhunderfahrene Leute.
Mir rutschte das Herz bis zum Hals und ich musste sofort an die Hündin denken, damals, vor einem Jahr. Konnte das sein? Ich rief meine Schwester an, ob sie von den Leuten noch eine Nummer hatte. Nein, natürlich nicht und ob ich mir sicher wäre, dass dies der gleiche Hund wäre? Hm, ja ich war mir sicher. Ich nahm meinen Mut zusammen und rief an. Die Leute müssen mich für verrückt gehalten haben, ich war so aufgeregt, dass ich nur noch gestammelt habe, bei dem Versuch herauszufinden, ob es sich um diesen Saluki handelte. Und nach ein paar Minuten kamen wir überein, dass es wohl sein könnte. Wenn ich wollte, könnte ich am nächsten Tag kommen. Na, und ob ich wollte. Diesmal musste meine Schwester mit mir kommen. Wir fuhren zu der Adresse, inzwischen woanders als das Jahr davor, kingelten und fuhren hoch. Die Tür öffnete sich, ja, das waren die gleichen Leute. Und da war sie, die Hündin. Sie sah noch ärmer aus, als das Jahr zuvor. Schäbig, mit kahlen stellen an der Rute. Aber sie kam zu mir und sprang an mir hoch, als hätte sie mich erwartet.
Wir sprachen nur kurz, ich überreichte das Geld, bekam Leine, Napf und Decke in die Hand gedrückt und dann gingen wir. Jaka kam mit mir mit und drehte sich nicht noch einmal um. Ich war unfähig zu denken, so aufgeregt war ich. Meine Jaka, da war sie nun! Das war sicherlich einer der glücklichsten Tage meines Lebens.


von manouchehr 21:24, 3 Februar 2009 in: Unsere Geschichte



Wie es weiter ging


Meine Schwester war durch den Tod unserer beiden Lhasas natürlich auch schwer getroffen. Sie heiratete nur ein paar Monate später und ihre damaligen Kollegen schenkten ihr dann tatsächlich einen Hund. Wilma ist ein Bernersennenhund-Collie-Mix, ein wunderbarer Hund. Leider hat sie gesundheitlich das Schlechteste beider Rassen abbekommen und ist eine Quelle großer Sorgen.
Als absoluter Hütehund fehlte ihr ein wenig die notwendige Herde und meine schweste bekam den Rat, ein anderes Tier anzuschaffen. Da sie gesundheitlich angeschlagen war, sollte kein anderer Hund zur Gesellschaft kommen, sondern eine Katze. Wie gesagt, meine Schwester zaudert nicht lange, sie fand eine entsprechende Anzeige in der Zeitung, bat mich mitzukommen und wir fuhren Katzen angucken. Es waren Balinesen-Mix-Babies, umwerfend süß. Meine Schwester konnte sich erstaunlicherweise nicht gleich entscheiden, wir waren insgesamt viermal dort. Beim dritten Mal hatte ich mich aber entschieden und Leeloo zog zu mir, um meine in die gesetzteren Jahre gekommenen Katzen aufzumuntern. Rhonda und sie lieben sich abgöttisch. Meine Schwester entschied sich für Luna, die sich mit Wilma zu einem guten Team zusammenrauffte. Das war im Frühjahr 2004. Wilma entwickelte sich zu meinem Patenhund, ich liebe sie und machte immer gerne den Hundesitter. So ab und zu hatte ich ja schon einmal den Wunsch nach einem eigenen Hund verspürt, aber es immer gleich wieder verworfen.
Nunja, Luna war als Einzelkatze nicht sehr glücklich und meine Schwester machte sich wieder einmal auf die Suche. Diesmal waren Orientalen-Abessinier-Mix-Babies angeboten und wieder bat sie mich um Begleitung. Katzenbabies angucken natürlich immer gerne, also fuhr ich mit. Ein kleines Häuschen, zwei niedliche Katzenbabies und SIE!
von manouchehr 21:11, 3 Februar 2009 in: Unsere Geschichte



In früheren Jahren


Ich bin bei Eltern aufgewachsen, die ein ausgesprochen großes Herz für alles hatten, das in Not war. Zwar war meine Mutter nicht der große Tierfan, aber mein Vater schon. Schon in jungen Jahren nahm er den einen oder anderen ausgesetzten Hund auf. Als meine große Schwester geboren wurde, lebte der bis dato Letzte davon noch immer bei meinen Eltern. Er verstarb zwar bald darauf, aber bei meiner Schwester hatte sich das Bild eines Hundes wohl tief ins Herz gegraben. Sie quängelte so lange nach einem Tier, bis meine Eltern nachgaben. Zwar wurde es nicht der erwünschte Hund, sondern nur ein Meerschweinchen, aber immerhin. Es folgte ein zweites und ein drittes, Kaninchen gesellten sich dazu und in der Zwischenzeit auch meine andere Schwester und ich. Ich war also von klein auf an Tiere gewöhnt. Mit drei vier Jahren zog ein streunender Kater bei uns ein (mein Vater hatte die Zuneigung zu "armen" Tieren nicht verloren). Leider lebte er nicht mehr lange, aber ich liebte ihn sehr. Meine Eltern hatten sich mit einem Kater im Haus aber nicht so anfreunden können und so blieb er die letzte Katze, die damals unsere Schwelle überschritt. Tiere gab es trotzdem immer, es blieb eine bunte Mischung von Nagetieren, einschließlich Mäusen, Vögeln und sogar einer Schildkröte. Als ich zehn war, kam wieder ein Hund in Not. Mein Vater brachte ihn an, natürlich durfte er bleiben. Es war ein Wasserpudel, schon fortgeschrittenen Alters. Wir Kinder liebten ihn sehr. Vier Jahre hatte er noch bei uns, dann mussten wir ihn gehen lassen. Wieder vergingen ein paar Jahre ohne Hund, dann erlitt meine große Schwester einen schlimmen Unfall. Um ihre Genesung zu beschleunigen, empfahl der behandelnde Arzt die Anschaffung eines Tieres. Drei Tage später trabte Bärchen durch unsere Wohnungstür. Es war ein Lhasa Apso, vier Monate alt, quitschvergnügt und einfach bezaubernd. Meine Eltern hatten sich mit der Auswahl des Hundes eigentlich ein wenig Zeit lassen wollen, aber meine große Schwester hat schon früher nicht lange gezaudert, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass knapp zwei Jahre später Pebbles unseren Haushalt ergänzte. Meine Schwester wollte sich eigentlich nur die Welpen ansehen, aber in der Nacht zuvor war die Hundemutter verstorben. Die Züchter drückten ihr also das kleine vier Wochen alte Knäuel in die Hand uns sie brachte es zu uns. Die ersten Wochen lebte er in meinem alten Puppenkörbchen, damit der kleine Wutz nicht verloren ging. Er war ja nur eine Handvoll Hund, pechschwarz. Da er so knubblig aussah, bekam er den Namen 'Pebbles', also 'Kieselstein'. Meine Mutter und meine Schwester wechselten sich mit der Flaschenaufzucht ab, nachts Durchschlafen war nicht mehr drin. Pebbles wurde ein großer, kräftiger Lhasa, der meiner Schwester ihre Aufopferung allerdings in keiner Weise dankte. er blieb Zeit seines Lebens nur einem Menschen in tiefster Ergebenheit verbunden: meiner Mutter. Und so nahm meine Schwester bei ihrem ersten Schritt ins Erwachsenenleben, dem Auszug,  auch nur Bärchen mit. Allerdings klappte die Trennung der Beiden nicht sehr gut und so blieben einfachhaltshalber beide Hunde bei meinen Eltern.
Sie erreichten ein schönes Alter, starben allerdings innerhalb von zwei Monaten beide an Krebs, Bärchen mit 16 und Pebbles mit 14. Das war im Jahr 2002.
Ich selber war ebenfalls schon zu Beginn der 90er Jahre ausgezogen und das erste, dass ich von meiner Familie geschenkt bekam, war die seit meiner Kindheit so sehnsüchtig herbeigewünschte Katze. Es war eine Siamesin und ich liebte sie abgöttisch. Sie starb mit 5,5 Jahren an plötzlichem Herzversagen und ich war totunglücklich. Zum Trost kamen erst Carry, eine Somalikatze und dann Rhonda, wieder eine Siamesin. Sie leben heute immer noch bei mir.
von manouchehr 20:40, 3 Februar 2009 in: Unsere Geschichte



Am Anfang....


..ist immer eine Idee oder ein Wunsch. Manchmal arbeitet man direkt auf die Erfüllung seiner Wünsche hin, manchmal erfüllen sich die Wünsche selber. Und in anderen Fällen weiß man gar nicht, dass man einen Wunsch hat und wenn er sich dann erfüllt kann sich das ganze Leben verändern.

Hier werde ich in der nächsten Zeit darüber erzählen, wie sich mir ein Wunsch erfüllt hat, von dem ich gar nicht wusste, dass ich ihn hatte. Und was die Folgen sind.
von manouchehr 01:15, 3 Februar 2009