Deine-Tierwelt.de - Mehr Tiere gibt's nirgendwo!
Home Profil von kongolo Treffpunkt Blogs Gruppen Forum Spielen


Pressehetze gegen Tierschützer (Gegebdarstellung)


Die Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V.(Ostermünchen/Oberbayern) wurde durch Berichte im OVB
und der Sendung „Quer“ im Bayerischen Fernsehen
durch völlig falsch wiedergegebene Vorgänge diskreditiert.
Dies ist nicht nur ein Angriff auf einen einzelnen Verein, sondern auch auf sämtliche seriösen Tierschützer und Tierschutzvereine.
Die Medien waren über den tatsächlichen Sachverhalt von der IG Mensch und Tier ausführlich informiert. worden. Durch Weglassen der relevanten Tatsachen wurden die Ereignisse durch die Medien jedoch vollkommen verfälscht.

Und hier die tatsächlichen Fakten:

Da vernachlässigt ein Landwirt seine Katzen so, dass sich Nachbarn dazu veranlasst sahen, den Tierschutz einzuschalten. Die Meldung hat sich dann auch als überaus gerechtfertigt herausgestellt. Jetzt wird der Landwirt von den Medien als „Opfer“ dargestellt!

Bei Eintreffen der Tierheimmitarbeiter auf dem Hof war trotz x-maligen Läutens und Klopfens an den Fenstern niemand anzutreffen. Im zugänglichen Heizungsraum des Anwesens sahen die Mitarbeiter 4 Kätzchen im Alter von ca. 5-6 Wochen mit eitrig verklebten Gesichtern und hoch entzündeten Augen. Die Tiere waren abgemagert, dehydriert und bedurften dringend sofortiger Hilfe. Sie lagen auf dem kantigen Holzstoß. Für Zeitung und Fernsehen wurden geschönt noch Decken auf das Holz gelegt, die vorher nicht vorhanden waren. Außerdem war in dem Raum weder Futter noch Wasser für die Tiere zu finden. Nach wenigen Minuten kam der Landwirt dazu und nach einem ausführlichen Gespräch, in dem er auf die Dringlichkeit der Behandlung der Katzen hingewiesen wurde, stimmte er zu, dass die Tiere mitgenommen werden dürfen.

Von Hausfriedensbruch oder gar Diebstahl kann hier also überhaupt keine Rede sein,
was vom Landwirt Dinzenhofer letztlich ja auch bestätigt wurde.

Die Tiere wurden von der IG Mensch und Tier sofort in eine Kleintierpraxis verbracht und mussten mit Infusionen stabilisiert werden. Eine aufwändige stationäre Behandlung folgte, um das Leben der Kätzchen zu retten. Trotz aller Bemühungen verstarb eines der Kleinen nach 2 Tagen. Hier liegt also ganz klar von Seiten des Landwirtes eine massive Vernachlässigung vor. Nach eigenen Angaben hatte nur eines der Kätzchen am Tag vorher „eine Spitze“ bekommen. Eine weitere Behandlung war von seiner Seite nicht erfolgt.

Als der Landwirt einige Wochen später darauf bestand, seine Tiere zurück zu bekommen und er von Frau Wimmer darauf hingewiesen wurde, dass die Kätzchen noch sehr krank wären und mehrmals täglich medikamentiert werden müssend, das sie immer noch nicht über den Berg wären, erwiderte er,
dass er dies auf keinen Fall tun werde.
Sollten denn die Kätzchen unter diesen Voraussetzungen zurückgegeben werden? Auch von den bis dahin angefallenen Kosten wollte er nichts wissen.

All das ist, obwohl bekannt, in den Berichten jedoch nicht erwähnt.

Der Landwirt fühlt sich nun in seiner Ehre gekränkt. Es wäre wohl besser, wenn er sein Gewissen eingeschaltet hätte und seiner Fürsorgepflicht den Tieren gegenüber nachgekommen wäre.

Im Übrigen: Wo wird darüber berichtet, dass die 15 Katzen auf dem Hof allesamt nicht kastriert sind. 8 davon sind Kätzinnen, die mind. 2 x jährlich trächtig werden können. Rechnet man im Schnitt pro Kätzin mit 4 Katzenwelpen (und das ist niedrig gerechnet) dann ergibt dies pro Jahr 64 Katzenwelpen.
Was passiert mit all diesen Kätzchen?

Will man in einem solchen Fall den behördlichen Weg gehen, dann wäre es von Nöten, gegen den Landwirt einen Strafantrag wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu stellen, denn auch ein landwirtschaftliches Anwesen ist kein gesetzesfreier Bezirk. Sollen die Tierschützer denn jetzt ständig mit Polizei und Veterinärämtern diese Höfe aufsuchen? Das gäbe erst Recht Konfliktpotential.

Es gibt viele Landwirte, die sehr froh sind, wenn der Tierschutz sie von der Last der unzähligen Katzen befreit, indem auf den Höfen Kastrationsaktionen – natürlich meist zu Lasten des Tierschutzes – durchgeführt werden. Ebenso gibt es Landwirte, die ihre Tiere selbst vorsorglich kastrieren lassen und ihnen auch Futter zur Verfügung stellen, also verantwortungsvoll mit der Kreatur umgehen.

Frau Huber, die sich in dem Fernsehbericht selbst als Tierschützerin bezeichnet und den Verein beschuldigt, ihr Katzen weggenommen zu haben, hat wohl wissentlich den folgenden Sachverhalt verschwiegen:

Frau Huber ist selbst an die IG Mensch und Tier herangetreten und hat dringend um Hilfe gebeten. Der Verein hat dort 12 Katzen kastriert und die vorhandenen Jungtiere, auf Bitten der Familie Huber, von dort weg vermittelt. Die letzten 3 Katzenwelpen konnten jedoch nicht vermittelt werden, da diese in einem katastrophalen Zustand waren. Die Kätzchen waren nachweislich 14 Wochen alt und wogen jeweils nur 700 Gramm. Unfähig selbst zu essen bestanden sie nur aus Fell und Knochen. Sie hatten Katzenschnupfen und entzündete Augen. Die Behauptung der Familie Huber, sie hätten die Kätzchen tierärztlich behandeln lassen, wird als Schutzbehauptung gesehen. Die Kätzchen waren so krank, dass sie bei einem Tierarzt stationiert werden mussten.

Richtig ist, dass die Familie Huber die Katzen – trotz deren lebensbedrohlichem Zustand – wieder zurück haben wollte. Die Tiere wären durch eine Entnahme aus der stationären Behandlung und einer Rückgabe an Familie Huber dem sicheren Tod ausgeliefert gewesen.
Richtig ist auch, dass die Familie die Katzen per Polizei zurückholen wollte und erst dann die Kätzchen dem Verein überschrieben hat, als sie von den Justizbehörden darauf hingewiesen wurden, dass die Tiere intensive, tierärztliche Betreuung brauchen.
Für die Kosten wollte die Familie Huber aber nicht aufkommen. Wir sprechen hier von mind. 500 – 600 Euro, die nun die IG Mensch und Tier zu tragen hat. Frau Huber bezeichnet sich dennoch noch immer selbst als Tierschützerin!

Der Zustand der Kätzchen aus dem Hof von Herrn Dinzenhofer und der Katzenwelpen von Frau Huber kann mit tierärztlichen Attesten belegt werden.

Diese Fakten wurden in den Berichten nicht zur Sprache gebracht.

In diesen Fällen ging es dem Landwirt und der Frau Huber überhaupt nicht um das Wohl der kleinen Kätzchen, sonst hätten sie längst jede Möglichkeit gehabt, den Tieren die so dringend notwendige medizinische Versorgung zukommen zu lassen.

Warum werden Tierschützer von den Medien als Täter und Menschen, die so verantwortungslos
mit der Kreatur umgehen als Opfer hingestellt?
Dem Elend der Tiere wird jedoch in keiner Weise Beachtung geschenkt.

Mit diesen Informationen zum tatsächlichen Sachverhalt kann sich Jeder nun selbst ein Bild über die Berichterstattung in den Medien und zur IG Mensch und Tier machen.

Jährlich werden Hunderte von Tieren von den Vereinen aufgenommen und versorgt. Wann findet endlich ein Umdenken statt, dass das von Gott gegebene Leben nicht mit Füßen getreten wird.

Der verantwortungsvolle Umgang mit den Tieren ist keine Spinnerei von Tierschützern sondern hat eine klare Gesetzesgrundlage
und greift ebenso wie die Straßenverkehrsordnung.

Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V.
83104 Ostermünchen, Oberrainer Feld 20 •
Tel. 08067 / 180301 • Fax 08067 / 180302

http://www.tierheim-ostermuenchen.de



Der Hintergrund:

Liebe Tierfreunde,

am Donnerstagabend, den 26.11.2009 lief im Bayerischen Fernsehen in der Sendung QUER ein absolut verzerrter Bericht zum Thema Zwangskastration – mit der schlimmen Überschrift: CATNAPPING……

In diesem Bericht wurde sehr negativ und reißerisch dargestellt, dass uns bekannte Tierschützer auf Bauernhöfe eindringen und dort illegal schlichtweg Katzen entführen würden!!!!!!!!!

Bitte sehen Sie sich den Bericht zu der Sendung Quer im Bayerischen Fernsehen hier selber an!

Als ob das nicht schlimm genug wäre, veröffentlichte das Oberbayerische Volksblatt am 26.11.2009 ebenfalls einen Artikel, der genau die gleiche Thematik behandelte mit dem Titel: KATZEN EINFACH VOM HOF GEHOLT….

Auch in diesem Artikel wird die Arbeit der Tierschützer leider sehr negativ dargestellt!!

http://blog.br-online.de/quer/index.php?/C...r_25112009.html



http://www.ovb-online.de/lokales/rosenheim...olt-540408.html

leider hat das OVB die Kommentare glöscht. Haber unter dem nächsten link könnt ihr noch Kommentieren, bitte sagt eure Meinung.

http://www.ovb-online.de/leserbriefe/tiers...ims-556188.html



Offensichtlich scheint vom OVB und der Sendung „Quer“ im Bayerischen Fernsehen der Tierschutzverein Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V. aus nicht nachvollziehbaren Gründen ins schlechte Licht gerückt zu werden. Dies ist nicht nur ein Angriff auf einen einzelnen Verein, sondern auch auf sämtliche seriösen Tierschützer und Tierschutzvereine. Die Medien waren über den tatsächlichen Sachverhalt von der IG Mensch und Tier vollends informiert. Das vereinbarte Thema für das angekündigte Interview mit Frau Hildegard Wimmer, sollte sich mit dem Thema Katzenschutzverordnung für Deutschland (KSVO) http://www.ksvo.de.vu/befassen. Die Katzenschutzverordnung fordert eine flächendeckende Kastrationverpflichtung für Freigänger Katzen in Deutschland. Durch Weglassen der relevanten Tatsachen wurden die Ereignisse jedoch komplett verfälscht.


Falls Sie, ebenso wie wir, entsetzt sind über die Einseitigkeit der Darstellung, bitten wir Sie, mit einem Schreiben oder einem E-Mail ihre Meinung der Redaktion des QUER Teams bzw. der Redaktion des Oberbayerischen Volksblattes mitzuteilen.

Vielleicht erreichen wir damit, dass sich die Redaktionen auch mal die Mühe machen Mitarbeiter einer Tierschutzorganisation zu begleiten, um tatsächlich einmal mitzuerleben, wie schwierig unsere tagtägliche Aufgabe ist und wie furchtbar die Auswirkungen solcher sensationslüsternden und nicht korrekt recherchierten „Berichterstattungen“ sind.

In beiden (oberen ) LINKs (vom BR und OVB) finden Sie die Möglichkeit ausführlich Ihre Meinung zu äußern und Kommentare einzugeben, wir können jegliche Unterstützung gebrauchen!!!!




Deutschlandweit stehen rund 1.500 Tierauffangstationen vor dem finanziellen Aus, rund 3.000 Auffangstationen haben ein Aufnahmestopp für das Haustier in Not Nr. 1, wichtiger denn je, muss dieses Thema in die Öffentlichkeit und in die Köpfe der Verantwortlichen.

Unser Nachbarland Österreich hat dieses Thema bereits vor Jahren aufgegriffen und entsprechend gehandelt. Seit dem 01.01.2005 dürfen in Österreich weder Bauern, noch sonstige leidproduzierende Quellen ihr Katzen verantwortungslos halten.

Die Flut der nicht artgerecht gehaltenen Katzen ist so ernorm, dass wir bundesweite Lösungen benötigen.

Die verantwortlichen Behörden sind mit den Massen an Leid vollkommen überfordert, die Garantenpflicht der Amtsveterinäre kann oftmals dem Leid auf Höfen nicht mehr entgegenwirken, die Ordnungsbehörden sind mit den Massen an Fundtieren genauso überfordert, wie der Tierschutz.

Der Steuerzahler muss mehr als ausreichend für gesamtgesellschaftliches Versagen bluten, dass vollkommen unnötige Tierleid darf so nicht mehr weiter gehen.

Bitte leiten Sie diese Information auch großzügig weiter, getreut dem Motto:

„Was wir allein nicht schaffen, dass schaffen wir dann zusammen!“


Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung im Namen der Tiere, die den Preis für die Unvernunft und Verantwortungslosigkeit mancher Menschen zahlen!

Ihr Tierschutz Ring Traunstein e.V.

http://www.tierschutz-ring-traunstein.de/


von kongolo 17:57, 18 Dezember 2009 Kommentare (0) - Link

Kommentar verfassen

Kommentare: