Der Siberian Husky

nun möchte ich Euch etwas über den Husky erzählen
was aber durchaus auch auf anderen Hunderassen zutreffen kann...

1. Beschreibung des Huskys !
Der kleinste und zugleich der schnellste unter den Schlittenhunden ist der Siberian Husky. Seinen Ursprung hat er in der nordsibirischen Gebirgslandschaft, wo er den nomadisierenden Rentierzüchtern, aber auch sesshaften Fischern an der Küste und Jägern (Stamm der Jugakiren = Nomaden (Rentiere haltend), Jäger und Fischer, Tschuktschen = sesshafte Jäger und Fischer und umherziehende Rentierzüchter, Korjaken = sesshafte Küstenbewohner und wandernde Rentierzüchter, Kamtschadalen = sesshafte Jäger und Fischer) als unentbehrlicher Helfer beim täglichen Kampf um das Dasein treu zur Seite stand. Der Lebensraum der genannten Stämme und so auch des Siberian Huskies erstreckte sich etwa von dem Fluss Lena bis hin zum Ochotskischen Meer im Süden und dem Beringmeer im Norden.
Die Entfernungen zwischen den einzelnen Stämmen waren groß, aber man war aufeinander angewiesen, sei es um Tauschgeschäfte abzuwickeln oder um überhaupt den Kontakt zur Umwelt zu erhalten. Hatten die einen Felle anzubieten, so konnten die anderen mit Nahrungsmitteln dienen. Die Hunde machten sich demzufolge sowohl als Lastenzieher der Zelte und des sonstigen Besitzes der Nomaden als auch bei der Transportierung der Handelsware nützlich und Schlittenhundegespanne waren das Verkehrsmittel schlechthin.
Eine gute Behandlung war den Hunden sicher, wusste man doch um ihren unschätzbaren Wert. Ohne Schlittenhundegespann war ein Stamm von der Umwelt abgeschnitten und lebensuntüchtig.Die Korjaken besaßen Überlieferungen zufolge 10 Schlittenhunde pro Familie, die Jugakiren 7. Diese beiden Stämme galten als besonders fachkundige Hundezüchter und verkauften natürlich auch Hunde.
Die karge Lebensbedingungen, das Arbeiten am Schlitten auch der Mutterhündin bis zum Werfen und das baldige Anlernen der Jungtiere in Geschirr zeigten einen äußerst widerstandsfähigen, unempfindlichen und genügsamen Hund, von dem gesagt wird:> Es gibt wahrscheinlich kein widerstandsfähigeres uns ausdauerndes Tier in der Welt. Man mag sich gezwungen sehen, diese Hunde bei -50! C draußen schlafen zu lassen, sie schwere Lasten ziehen zu lassen, bis die Füße wund werden und den Schnee blutig rot färben, sie hungern zu lassen, bis sie ihr eigenes Geschirr auffressen müssen, aber ihre Stärke und ihr Wille sind ungebeugt<. So auch >dass diese Hunde sowohl Rentier als auch Pferd schlagen, wenn es darum geht, lange Distanzen mit wenigen Pausen zurückzulegen<.
Es wird weiter berichtet >von 12 Hunden, die ca. 1000 Pfund und das Futter sowie den Führer in zwei Tagen 160 km weit transportierten<.Um die Jahrhundertwende lebten in Alaska als einheimische Hunderasse der Alaska Malamute, ansonsten verschiedene Kreuzungsprodukte. Den Siberian Husky kannte man nur vom Hörensagen. Das sollte sich ändern, als im Jahre 1909 ein russischer Händler das erste Siberian-Husky-Gespann zur Teilnahme an einem Schlittenhunderennen meldete. Die Tiere waren kleiner und zierlicher als der in Alaska bekannte Malamute und die anderen Schlittenhunde.
Diese Meinung änderte sich jedoch rasch, als die zierlichen Siberian Huskies mit ungemein schnellen Zeiten aufwarten konnten.Andere Gespanne sibirischer Huskies starteten ebenfalls erfolgreich in Alaska und schon bald bestand eine große Nachfrage nach diesen schnellen Hunden. Leider wurden zu dieser Zeit die importierten Siberian Huskies in Alaska nicht rein weitergezüchtet. Dies geschah erst, als ein Norweger, der sich zur Goldsuche in Alaska aufhielt, die von Amundsen für seine geplante Expedition von Alaska zum Nordpol angeschafften Siberian Huskies übernahm.
Er begann mit ihnen eine systematische Zucht, die auf einen etwas größeren Typ ausgerichtet war und damit wurde der Schlittenhund aus der ostsibirischen Gebirgslandschaft auch in Alaska populär.Dass das Hauptaugenmerk in der Zucht weiterhin seiner Einsatzfreudigkeit und Ausdauer galt, veranschaulichen die Daten verschiedener Schlittenhunderennen in Alaska aus der Zeit, wobei als Rekord das >26-Meilen-Bordon-Marathon< mit 1 Stunde und 50 Minuten unübertroffen blieb.Nachdem in Alaska keine Schlittenhunderennen mehr durchgeführt wurden, verebbte dort die Zucht des Siberian Husky mehr und mehr, während sie sich in allen Teilen der USA und in Kanada rasch ausbreitete.
Erst nach dem zweiten Weltkrieg nahm man sich auch in Alaska mit großer Zielstrebigkeit dem Wiederaufbau der Zucht an.Leider wird in den USA nach zwei Kriterien, die an sich untrennbar sind, unterschieden, nämlich nach >racing Dogs< uns >Show Dogs<, also Siberian Huskies speziell für Rennen und solche für Ausstellungen. In Deutschland schließt eines das andere nicht aus.
Der Siberian Husky soll sowohl die nach dem Standard geforderten Rassenmerkmale aufweisen, die ihn auf Ausstellungen an einer Konkurrenz der auffälligen Schönheit teilzunehmen berechtigen, darüber hinaus sind jedoch alle Qualitäten, die von ihm als Schlittenhund gefordert werden, niemals zweitrangig zu betrachten. Schönheit dem Rassestandart gemäß - und Leistung gehen Hand in Hand. Diese Verbindung ist zumindest anzustreben.Der Siberian Husky genießt von allen Schlittenhunden in Europa die größte Verbreitung, was sicher auf seinen Ruf als >Vollblutschlittenhund< zurückzuführen ist.

2. Die Ernährung des Huskys
Beim Abholen des Welpen vom Züchter lässt man sich genau erklären, womit und wie der kleine Hund dort gefüttert wurde, um nicht durch eine plötzliche Umstellung der Kost Magen-Darmstörungen auszulösen. Erst allmählich kann die Ernährungsweise verändert werden, so dass sie schließlich den Möglichkeiten der eigenen Futterbeschaffung entspricht. Nur eines ist unumstößliches Gesetz: Sparen darf man am Futter für die Jungen Hunde niemals.Auch die Fressgewohnheiten werden beim Junghund für das ganze Leben festgelegt. Deshalb sind die täglichen Futterzeiten genau einzuhalten. Das Futter wird zu regelmäßigen, festgelegten Zeiten verabreicht. Reste dürfen nicht bis zur nächsten Mahlzeit stehen bleiben, sondern werden entfernt. Das heißt, was in etwa 15 Minuten nicht aufgefressen ist, wird weggenommen, frischgehalten und zur nächsten Mahlzeit nochmals angeboten.
Nur so erzieht man seinen Hund zum guten Fresser und nicht zu einem verwöhnten Tier, das nie richtigen Appetit hat.Hunde sind von Natur aus Fleischfresser, das ist wohl ein Erbe ihrer Wolfsahnen, die nicht regelmäßig ernährt und gefüttert wurden, wie unsere domestizierten Hunde. Dennoch erhielten sie alles, was notwendig ist, auf natürlichem Wege durch ihre Beute. Die Beutetiere wurden in großen Stücken samt Magen und Eingeweiden mit dem darin enthaltenen Speisebrei - auch pflanzlicher Herkunft - verschlungen. Deshalb genügt für unsere Hunde nicht nur eine reine Fleischfütterung, vielmehr muss all das, was an sonstigen natürlichen Futterstoffen dem domestizierten,
zivilisierten Hund abgeht, noch zugefüttert werden.
Der Hund hat sich zwar im Verlauf von Jahrtausenden stärker unserer Ernährung angepasst, doch ist es nach wie vor wichtig, dass er mindestens 25% Eiweiß in Trockensubstanz bekommt, von 75% aus pflanzlicher Nahrung bestehen kann. Der noch nicht ausgewachsene Hund benötigt sogar 30 bis 50% Eiweiß.Das Futter sollte lau- oder körperwarm sein, da auch in der Natur die Beute nicht eiskalt vertilgt wird. Zweifelsohne kann auch in unseren Regionen der Hund - vielmehr sein Verdauungsapparat - an kaltes oder gar gefrorenes Fleisch gewöhnt werden. Wir wissen, dass die Eskimos beispielsweise ihren Hunden gefrorenes Walrossfleisch verfüttern, jedoch wohl nur deshalb, weil weder für Mensch noch Tier täglich Frischfleisch zur Verfügung steht. Die Eskimohunde vermögen auch bis zu 3 Tagen ohne Futter zu laufen.
Erst nach erfolgreicher Jagd darf jeder Hund soviel Fressen wie er kann. Solche Prinzipien sind bei uns allerdings undenkbar und es kostet schon einige Überwindung, den Hund wenigsten einen Hungertag in der Woche abzuverlangen.Nachdem der Welpe von der Mutter entwöhnt ist, verlangt er handfeste Kost. Das ist zuerst Hackfleisch, auch Fertigprodukte aus der Dose lassen sich unter Zugabe von einem Eigelb, etwas Gemüse oder Knochenbrühe zu einer willkommenen Mahlzeit verarbeiten.
Quark ist ein guter Proteinspender, sollte jedoch in Maßen verwendet werden. Neben einem hohen Kalziumgehalt besitzt Quark nämlich auch viel Phosphor, so dass bei Unterfunktion der Nebenschilddrüse nicht verfüttert werden sollte. Allmählich stellt man auf klein geschnittenen Pansen um, wobei der Blättermagen keineswegs piek sauber geputzt wird, weil das aufgenommene Grün enthält noch wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Insgesamt soll das Futter vielseitig und abwechslungsreich sein.Natürlich weiß der Laie im Allgemeinen nicht genau, welche wichtigen Aufbaustoffe in den einzelnen Nahrungsmitteln enthalten sind. Hier bieten die Fertigfutter eine gute Hilfe, denn sie sind genau auf den Organismus des Hundes und damit auf sein Wohlbefinden abgestimmt. Die Marken Fertigprodukte enthalten vor allem hochwertiges Eiweiß, ohne das ein Leben praktisch nicht möglich ist. Hochwertiges und leichtverdauliches Eiweiß ist in Muskelfleisch, Innereien, Fisch, Mich und in Milchprodukten sowie in Eiern enthalten. Sehr eiweißreich ist auch Trockenfisch.
Weniger wertvolles Eiweiß ist in Knorpel, Schwarten und Knochen enthalten. Pflanzliche Eiweißträger sind Haferflocken, Reis, Vollkornbrot und Sojamehl. Der zweite Grundstoff sind die Kohlenhydrate, die in der Natur in größeren Mengen in den Pflanzen vorkommen sowie auch in Pflanzenprodukten wie Mehl, Brot, Reis, Teigwaren oder Zucker. Da das Verdauungssystem des Hundes jedoch pflanzliche Nahrung weniger gut ausnutzen kann, müssen wir solche Pflanzenprodukte verfüttern, die am besten verwertet werden, wie gekochte Haferflocken, gekochter Reis und Gemüse. Auch Fett darf in der Hundenahrung nicht fehlen - wenigstens 5% - zumal es die wichtigen Vitamine A, D, und E enthält.Bei ausgewogener Zusammensetzung der Ernährung bezieht der Hund alle notwendigen Vitamine aus der Nahrung. Vitamin A kommt vor in der Leber und Niere der Schlachttiere, ebenso wie im Lebertran.
Die Vitamine der B-Gruppe finden sich in Milch, Eiern, Schweinefleisch, Leber, Haferflocken Vollkornbrot und vor allem in der Bierhefe. Hingegen muss das antirachitische D 2 oder D 3 in Form von Lebertran insbesondere tragenden und säugenden Hündinnen und natürlich auch den Welpen zugefüttert werden. Wichtig ist jedoch, die genaue Anweisung auf der jeweiligen Packung einzuhalten, da übermäßige Vitamin-D-Gaben auch schädlich sein und zur Entkalkung der Knochen führen können. Für die Knochenbildung kommt es auf das richtige Kalzium-Phosphor-Verhältnis, wie es in Knochenmehl zu finden ist, wesentlich an. Knochenmehl kann gelegentlich, ebenso wie Nieren und Milz, je nach Empfindlichkeit des Hundes auch abführend wirken.
Da Lunge überhaupt keinen Nährwert besitzt, ist sie allenfalls dazu geeignet, einem überfütterten Hund zum Abspecken den Magen zu füllen. Gelegentliche Beigaben von Leinsamen erhalten das Fell glänzend.Der Welpe wird anfangs viermal täglich gefüttert, im Alter von 3 bis 4 Monaten dreimal, mit einem halben Jahr zweimal bis er ausgewachsen ist, womit beim Nordischen Hund etwa im Alter von zwei Jahren zu rechnen ist.
Dann wird nur noch eine Mahlzeit verabreicht.Beim Schlittenhund richtet sich diese nach der Trainingszeit und dem Einsatz beim Rennen. Es wird niemals direkt vor dem Laufen gefüttert und auch kein Wasser angeboten. Wenn es der Hund mag, kann er vor dem Rennen einen Löffel Bienenhonig bekommen. Da es selbst dem Menschen schwerfällt, mit vollem Magen sportliche Hochleistungen zu erbringen, sollte auch der Hund erst nach getaner Arbeit sein Futter erhalten.Der Kalorienbedarf eines normalen Hundes beläuft sich bei einem Gewicht von ~ 25 Kg auf ~ 1600 Kalorien pro Tag.
Im Einsatz verbraucht der Schlittenhund fast die doppelte Kalorienmenge. Aber auch innerhalb einer Rasse gibt es Individuen in Bezug auf Ausschöpfung aller Nähr und Wirkstoffe und es ist Sache eines jeden Hundehalters, seinen Hund durch ständige Gewichtskontrollen bei optimaler Nahrungszufuhr fit zu halten. Leider ist es oft nicht leicht, besonders in der Stadt, für mehrere Hunde genügende Mengen Frischfleisch zu bekommen. Wer also Schwierigkeiten mit der Beschaffung des Fleisches hat, kann ohne Sorge auf die vielfach angebotenen Fertigprodukte zurückzugreifen.
Diese sind weitgehend in umfangreichen Fütterungsversuchen erprobt und enthalten alles notwendige für die Hundeaufzucht und Ernährung Notwendige. Hunde die nur Frischfleisch und Beifutter gewohnt waren, müssen allmählich auf das Fertigfutter umgestellt werden, damit sich die Verdauungsorgane darauf einrichten und es nicht zu Verdauungsstörungen kommt. Die Hersteller solcher Futtermischungen kennen die ernährungsphysiologischen Grundlagen, das heißt den Bedarf des Hundes an den verschiedenen Nähr - und Wirkstoffen und sie kennen besser als jeder Hundehalter die Einzelfuttermittel, aus denen die Mischungen zusammengestellt werden.
Die einzelnen Bestandteile werden in den Fabriken vor der Verarbeitung ständig auf ihren Gehalt an Eiweiß, Fett und auch Mineralstoffen und Vitaminen überprüft. Bei handelsüblichem Fertigfutter wird zwischen Vollnahrung und Beifutter unterschieden. Vollnahrung enthält alle notwendigen Nähr - und Wirkstoffe in den entsprechenden Mengen. Beifutter sind zum Beispiel Hundeflocken, Hundekuchen oder Trockenfleisch.
Vollnahrung wird in getrockneter Form oder in Dosen angeboten. Dosenfutter enthält die gleichen Futtermittel, die auch in der konservativen Hundeernährung Verwendung finden, also vorwiegend Fleisch, Fleischbestandteile und Innereien, auch in geringen Mengen Getreideprodukte und Gemüse. Zu Trockenfutter werden unter anderem Fleischmehl, Fischmehl, Trockenfleisch, Milchprodukte, Soja, Hefe und verschiedene Getreidesorten wie Mais, Weizen und Hafer verarbeitet.
Trockenfutter verdaut der Hund genauso gut wie Frischfutter. Allerdings braucht er dann ständig Zugang zu Wasser, da der fehlende Wasseranteil im Futter zusätzlich angenommen werden muss. Ob aber nun Frischfleisch in Verbindung mit Haferflocken verabreicht wird, Reis usw. oder Fertigfutter verabreicht wird, muss dem Hund ständig frisches, sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen.Außer einem weichen Kalbsknochen sollte der Hund keine Knochen erhalten.
Beim Junghund können Missbildungen der noch weichen Zähne auftreten, wenn mehrere Hunde gehalten werden, sind Knochen außerdem oft der Anlass zu Raufereien. Zweckmäßiger ist daher die Gabe von Knochenmehl, das man bei jedem Fleischer bekommt und ab und zu dem Futter beimischt. Bei Durchfall hat es stopfende Wirkung, kann aber auch, wie schon bemerkt, in selteneren Fällen - z.B. bei Darmentzündung - Durchfall hervorrufen.

3. Die Erziehung des Huskys
Häufig wird die Meinung vertreten, Nordische Hunde seien nicht zuletzt wegen ihrer Urtümlichkeit unerziehbar. Ein Argument, mit dem sich mancher Halter dieser >Urgetüme< zu leicht macht. Ganz gewiss sind Nordische Hunde unter die >schwer Erziehbaren< einzustufen, jedoch können sie, ja sie müssen sogar eine gewisse Disziplin erlernen, wenn sich das Zusammenleben mit dem Menschen für beide Teile gut gestallten soll. Die Erziehung eines Schlittenhundes ist eine andere als die eines Jagd- oder Hütehundes.
Hier ist die Rede davon, wie der Nordische Hund unter Berücksichtigung der ihm eigenen Wesensmerkmale in eine Haus- bzw. Lebensgemeinschaft integriert werden kann. Im Grunde geschieht das ähnlich wie bei anderen Hunderassen auch. Nur muss eben berücksichtigt werden, dass sich Nordische Hunde nicht ohne weiteres unterordnen, sie sind nicht unterwürfig und jede Ausübung erzieherischen Zwanges ist zu vermeiden. Mit sehr viel Einfühlvermögen wird es aber dem Besitzer eines Nordischen Hundes gelingen, sich als >Rudelführer< zu behaupten.Bereits den Welpen sollte man in spielerischer Weise zu lenken versuchen.
Was das kleine, drollige Kerlchen als erlaubt erfährt, kann dem erwachsenen Hund nur schwerlich verboten werden. Schon sehr bald geschieht das Anrufen des Welpen bzw. Junghundes mit seinem Namen, wie überhaupt alle Dinge, die erlernt oder erkannt werden sollen, stets mit der gleichen Bezeichnung zu nennen und das ganze Hundeleben hindurch konsequent beizubehalten sind. So kann beispielsweise für das Zurückkommen zum Herrn das Kommando >hier her<, >komm her< oder >ran da< gewählt werden.
Das gilt ebenso für alle späteren Lektionen: immer das gleiche prägnante Kommando-Wort während einer zu absolvierenden Übung anwenden, was man von ihm verlangt. Wenn die Worte ständig verändert werden, ist ihm dies unmöglich und er wird dadurch verunsichert. Die StubenreinheitJeder Hundehalter möchte, dass sein Hund stubenrein ist oder schnellst möglichst wird. Gerade hier zeigt sich, was man ihm mit Lob im richtigen Moment wie auch mit Tadel begreiflich machen kann. Mit Lob und Belohnung sollte man nicht sparsam sein.
Um den jungen Nordischen Hund in kürzester Zeit stubenrein zu bekommen, bedarf es allerdings auch der ständigen Beobachtung. Unmittelbar nach dem Aufwachen sowie nach der Fütterung ist der Hund an den Platz zu bringen, an dem er sein großes und kleines Geschäft erledigen kann. Bei Heranführen an immer die gleich Stelle zum Lösen wird dem Hund sehr schnell das von ihm Erwartete verständlich, so wie die meisten erzieherischen Übungen von dem Hund nicht aus einem Gehorsamkeitsgefühl ausgeführt werden, sondern viel mehr aus Gewohnheit geschehen. Nach Verrichten des Geschäftes an dem gewünschten Ort muss man ihm das hierfür gebührende Lob aussprechen. Anfangs wird das noch nicht immer klappen, und sollte das Malheur doch einmal in der Wohnung passieren, so hat Schimpfen - >Pfui, das ist Pfui> - nur dann seine Wirkung, wenn der Übeltäter auf frischer Tat ertappt wurde.
Ein Rügen hinterher ist immer sinnlos, weil der Hund nicht zu begreifen vermag, warum man ihn schimpft. An der Leine gehenSchon bald kann dem jungen Nordischen Hund ein Halsband angelegt werden. Zuerst versucht er wahrscheinlich, es mit den Pfoten abzustreifen oder durch Schütteln abzubekommen. Von all dem lenkt ihn ein Übergang zum Spielen ab, und er vergisst rasch das neue Halsband. Der nächste Schritt zielt auf das Mitgehen an der Leine ab. Manche Hunde bereiten überhaupt keine Schwierigkeiten und marschieren mit, als hätten sie sich nie frei und ohne Leinenzwang bewegt. Wenn der Hund versucht, in entgegengesetzter Richtung wegzuziehen, sollte ihm ruhig ein wenig nachgegeben werden.
Nur Geduld und Ruhe führen zum Ziel. Meist genügt es - das gilt auch für das Herkommen auf Zuruf ohne Leine -, wenn sich der Hundehalter niederhockt und ruft. Der neugierige Nordische Hund kommt herbei, um nach seinen Herrn in solch veränderter Lage zu sehen. Das KommenKein Fehler seitens des Hundebesitzers wird so häufig begangen wie der , den Hund zu strafen, wenn er auf Anruf nicht sofort reagiert, nach seinem Erkundungsausflug aber freiwillig und freudig zu seinem Herrn zurückkehrt. Und kein Fehler ist so schwer wieder gutzumachen. Der Hund verbindet mit dem Zurückkommen bevorstehende Strafe und wird seine Ausflüge nur noch länger ausdehnen.
Er verliert auch das Vertrauen zu seinem Herrn und Meister und ein gestörtes Vertrauensverhältnis ist nicht mehr reparabel.Erfolgsversprechender ist, den Hund an einer langen Leine ruhig weglaufen zu lassen, die Leine aber durch einen spürbaren Ruck anzuziehen, wenn der Hund auf den ersten Anruf nicht reagieren sollte.
Kommt er aber zurück, darf mit Lob nicht gespart werden.Es sind heute überlange Hundeleinen im Handel zu bekommen, die dem Hund durch einen Auf- bzw. - Abrollmechanismus ein größtmögliches Maß an Bewegungsfreiheit gewähren.Sicher eine gute Erfindung, aber zum Erlernen des Gehens an der Leine und gar bei Fuß eignen sich diese Leinen nicht, es sei denn, durch entsprechendes Nachfassen würde die Länge bzw. die Entfernung reguliert. Später wenn der Hund aufs Wort folgt, kann man sie verwenden.
Das Gehen bei FußZuerst wird das Gehen bei Fuß noch mit der Leine geübt. Dabei befindet sich der Hund stets auf der linken Seite mit dem Kopf in Höhe des linken Beines seinen Herrn. Dessen rechte Hand, vor die Nasenpartie des Hundes gehalten, wirkt einem Vorgehen entgegen. Diese Übung kann erst dann ohne Leine versucht werden, wenn der Hund ohne Abweichung und ohne Zug auszuüben, nicht nur kurzzeitig bei Fuß geht, sondern auch absolut bei Fuß bleibt, solange es von ihm verlangt wird. Ist die Übung - zunächst - angeleint - zuverlässig ausgeführt worden, ist anzunehmen, dass sie auch ohne Leine gelingt.
Das Sitz und Platz machenDie Vorstufe der Übung >Platz< ist die des Setzens. Nachdem der Hund an kurzer Leine >bei Fuß< ging, hält man im Weitergehen inne, drückt mit der einen Hand das Hinterteil nach unten, fixiert mit der Leinenhand den Kopf nach oben und während des Niedersetzens das Kommando >Setz dich> oder >sitz<. Diese Übung begreift der Hund relativ rasch. Schwieriger wird es dann später, wenn er ohne Leine sitzen bleiben soll. Aber das ist bereits eine Aufgabe für Fortgeschrittene und gehört nicht mehr in den Bereich der Grundgehorsamsübungen.Die Methode, den Hund zum Platz machen mittels Herunterdrückens des Hinterteils und gleichzeitigem Wegziehen der Vorderbeine zu veranlassen, ist sicher wirkungsvoll, entbehrt aber doch nicht einer sanften Art der Zwangseinwirkung.
Es sollte vielmehr von Anfang an beim Einüben dieser Übung keinerlei Zwang zur Anwendung gelangen, zumal sich viele Hunde bei der Ausführung dieser doch eigentlich bequemen Position widersetzen. Ein dargebotenes Leckerli erweist sich bei der Einübung des >Platz Machens< als hilfreich. Dem sitzenden Hund wird ein Leckerli in Bodennähe angeboten, während eine Hand den Hund in der sitzenden Stellung fixiert. Um an den begehrten Leckerbissen heranzukommen, muss der Vierbeiner sich wohl oder übel hinlegen.
Nun darf das gleichzeitig gesprochene >Platz< nicht fehlen, denn letztendlich soll ja das >Platz< ausschließlich auf das gegebene Kommandowort erfolgen und nicht etwa auf ein vorgehaltenes Leckerchen. Das Aus - KommandoVon klein an soll der Hund das Kommando >aus< kennen und lernen, dass er sich dann alles abnehmen lassen muss. Mit dieser Übung kann gar nicht früh genug begonnen werden. Dann lässt sich der ausgewachsene Hund ohne Murren etwa einen Knochen aus dem Maul nehmen und auch Dinge, die nicht in das Hundemaul gehören, lassen sich mühelos entfernen. Bei Beißereien Zweier oder gar mehrerer Hunde untereinander ist allein mit dem >Aus< - Kommando wenig auszurichten.
Ein Wasserstrahl wäre in solchem Falle wirkungsvoller. Raufereien und Austragungen von Machtkämpfen untereinander wird es hingegen immer geben. Das AnspringenDie meisten Nordischen Hunde sind von ihrer Größe her nicht gerade zu den kleinen und zierlichen Rassen zu zählen. Deshalb ist es für den Besitzer lästig, wenn er zur Begrüßung von seinem Hund angesprungen wird. Diese Unart, auch wenn sie aus überschwänglicher Freude geschieht, ist - soll sie nicht zur Gewohnheit werden - vom Hundebesitzer zu unterbinden.
Wenn das gegebene Kommando >Aus< nicht genügt, den Hund wieder auf den Boden zu bringen, empfiehlt sich die Anwendung eines kleinen psychologischen Tricks. Während des Hochspringens wird dem Hund kurz aber bestimmt auf die Hinterpfoten getreten. Er verspürt den Schmerz, vermag aber nicht zu erkennen, dass er von seinem Herrn ausging.
Das Hochspringen wird mit Schmerz verbunden und sehr schnell hat sich der Hund diese Unart abgewöhnt. Eine andere Möglichkeit, den Hund vom Hochspringen abzulenken, ist die, ihn >Sitz< machen zu lassen. Entsprechendes Lob verbindet er so mit der für ihn angenehmeren Art, Herrchen zu begrüßen. Das AlleinseinDie ersten Tage im neuen Zuhause sollte der von Mutter und Geschwistern getrennte Welpe nicht allein gelassen werden.
Doch schon bald muss ihm begreiflich gemacht werden, dass der Mensch nicht unentwegt bei ihm sein kann. Das lässt sich in der weise üben, dass der Hund seinen Platz in einem Raum alleine innehat, vom dem er seinen Herrn nicht sehen kann. Verhält er sich ruhig, erfolgt ab und zu ein Besuch des Besitzers, bei dem es einen Belohnungshappen gibt. Heult er aber, kommt Herrchen, schimpft (aus, ruhig) und es gibt keine Belohnung.
Das Alleine bleiben sollte unterschiedlich lange geübt werden, so dass der Hund nie weiß, wann jemand zu ihm kommt. Verlässt der Besitzer die Wohnung, muss er sich überzeugen, ob der Hund ruhig bleibt. Auch ein Nachbar kann diese Kontrollfunktion übernehmen. Das Laufen am FahrradBesonders für den Schlittenhund ist das Mitlaufen am Fahrrad eine wertvolle Vorübung für das spätere Gespanntraining. Zum Gewöhnen an das Fahrrad wird dieses zuerst geschoben und der Hund mit ihm vertraut gemacht. Er soll dabei an kurzer Leine gehen. Danach sitzt man auf und wählt das Tempo so, dass der Hund trabt.
Wenn der Hund Leinen führig ist, und das sollte vorausgesetzt werden, wird er auch am Fahrrad weder rechts noch links ziehen. Schon jetzt führt man die späteren Kommandos, wie Stopp zum Anhalten, ein. Hunde die sicher ohne Leine bei Fuß gehen, könnten natürlich auch frei am Rad mitlaufen, was aber für den Schlittenhund im Hinblick auf seine spätere Arbeit am Schlitten nicht förderlich wäre. Deshalb ist es gut, dem Schlittenhund für die Bewegung am Fahrrad bereits das Geschirr anzulegen, damit er von Anfang an weiß, dass das Anschirren mit ernster Arbeit verbunden ist.

4. Die Krankheiten des Huskys
Jeder gewissenhafte Hundehalter und Züchter wird auf das Wohlergehen seines Hundes achten und jede Veränderung im Verhalten oder Abnormitäten sogleich feststellen. Das frühzeitige Erkennen einer Erkrankung ist wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Therapie. Normalerweise wird davon ausgegangen, dass zum gesunden Hund eine feuchte Nase gehört. In den allermeisten Fällen ist das auch so. Umgekehrt findet man aber auch kerngesunde Hunde mit einer ständig trockenen Nase.
Sicher ist dies nicht die Regel und hier kommt es auf das erfahrene Auge des Hundehalters an.Erhöhte Temperatur hingegen ist immer ein Alarmzeichen. Die Normaltemperatur, rektal gemessen, liegt beim Hund zwischen 37,5 und 38,5 °C. Ab 39,5 °C ist berechtigte Sorge am Platz und der Tierarzt aufzusuchen, dem alle beobachteten Auffälligkeiten zu schildern sind.Als Ergebnis der Diagnose ist es oft notwendig, geeignete Medikamente zu verabreichen, die der Hund sicher nicht freiwillig schluckt. Schwerwiegende Erkrankungen, die mit totaler Nahrungsverweigerung einhergehen, machen sowieso das Verabreichen von Spritzen durch den Tierarzt notwendig. Wenn Tabletten verordnet werden, hilft eine kleine List:
Die Tablette, Kapsel oder das Dragee wird in einem Hackfleischbällchen oder Leberwurst versteckt und in den meisten Fällen frisst der Hund das Fleisch oder die Wurst samt Füllung. Tabletten, weit in den Rachen geschoben, werden bei auf der flachen Hand ruhendem Kopf beziehungsweise bei gestreckten Hals durch den Schluckreflex heruntergeschluckt. Ein wenig Kraulen am Hals als Ablenkungsmanöver unterstützt diesen Vorgang. Flüssige Medizin ist etwas leichter zu verabreichen, da man sie bei hochgehobenen Lefzen in die Seitentaschen träufeln kann. Auch hierbei krault man den Hund am Hals, damit er schluckt und sich nicht etwa verschluckt, wenn die Medizin direkt in den Rachen gelangt.
Wurde bereits mit dem jungen Hund in spielerischer Weise das Fangöffnen geübt, bereitet es kaum Schwierigkeiten, auch eine nicht nach Leckerbissen schmeckende Arznei zu verabreichen. Wovor die Hunde nicht immer geschützt werden können, sind Verletzungen bei Unfällen oder Beißereien, die sowohl bei den Schlittenhunden auf der Strecke als auch bei Jagdhunden während ihres Einsatzes vorkommen können. Bei im Rudel gehaltenen Hunden geht das Austragen von Rangkämpfen um Führungsansprüche oft nicht ohne Schrammen ab. Wenn nur oberflächliche Wunden entstanden sind, braucht man hier nicht einzugreifen.
Es empfiehlt sich jedoch, die Haare um die Verletzungsstelle herum abzuscheren, damit keine Verklebungen und Eiterungen entstehen können. Tiefere Verletzungen bedürfen möglichst umgehender tierärztlicher Versorgung, da sie meist genäht werden müssen.Aber auch durch Eintreten von Glassplittern können an den Pfoten Verletzungen entstehen. Aus diesem Grund, und um ein Wundlaufen zu vermeiden, tragen manche Schlittenhunde Booties (Kleine Schuhe).Bei Bissverletzungen, wenn Schmutzpartikel in die Wunde eindringen, ist an die Gefahr des Wundstarrkrampfes zu denken und es ist beruhigend für den Hundebesitzer, wenn er weiß, dass sein Hund gegen Tetanus geimpft wurde.
Nach Unfällen, wenn der Hund von einem Auto angefahren wird, bei einem Sturz oder Aufprall (gerade Schlittenhunde können manchmal an einem Baum landen), gilt es vor allem Ruhe zu bewahren. Umsichtiges, ruhiges Verhalten überträgt sich auch auf den Hund und da ist im Moment das Allerwichtigste. Tritt nach einem Unfall ein Schock zustand mit Bewusstseinstrübung, ansteigende Pulsfrequenz und abfallendem Blutdruck mit gestörter Atemrhythmik ein, ist ohnehin schnellst möglichste tierärztliche Hilfe notwendig.
Bis dahin soll der Hund in Seitenlage gebracht werden, ihm die Zunge seitlich herausziehen. Ebenso können auch Knochenbrüche und Prellungen als folge von Unfällen auftreten. Die Aufzählung aller Erkrankungen würde den Rahmen dieser Site übersteigen, und deshalb werden die bekanntesten und typischen Krankheiten vorgestellt. In allen weiteren Krankheitsfällen wendet man sich an einen Tierarzt oder zieht die entsprechende Fachliteratur zu Rate.
Und noch ein Paar Worte zum alternden und alten Hund, ein Thema, das sehr gerne aus den Überlegungen verdrängt wird, mit dem sich jeder Hundebesitzer eines Tages konfrontiert sieht.Dem Hund, der uns willig im Gespann Freude - Lebensfreude - bereitete, schulden wir als - Wohlstandsbürger - einen hundewürdigen Lebensabend voller Rücksichtnahme auf das Alter.Ist der Hund dann, wenn die Beine ihren Dienst versagen, nicht mehr in der Lage, sich von seinem Lager zu erheben, oder ständige Schmerzen lassen das alte Tier leiden, sollte der Mensch durch den Tierarzt ein erlösendes und gnädiges Ende herbeiführen lassen.
Ein solcher Entschluss wird ohnehin nicht spontan gefasst und meist lange hinausgeschoben, ehe man zusammen mit dem Tierarzt die letzte bittere Entscheidung trifft.
ich hoffe das ich allen Husky,- und anderen Hundefreunden
mit diesen Beiträgen einige Tipps und infos vermitteln konnte !

Gruß Euer Freund Mörfi
Nordische Hunde
Hallo liebe Tierfreunde

mit dieser Seite möchten wir Euch viele Infos, Freude und Spaß zu kommen lassen
Das Team 
Hallo ich bin der Mörfi
ich gehöre zu der Rasse der Nordischen Hunde,
bin 5 Jahre alt und wohne in Frankfurt am Main
zu meiner Familie gehören mein Frauchen Waltraud

mein Herrchen Klaus

und mein Freund Kimo

so, jetzt möchte ich Euch etwas über meine Rasse die nordischen Hunde erzählen
1. Der Alaskan Malamute
Sicher ist, dass es eine der ältesten Hunderassen der Arktis ist. Seit über 2000 Jahren ziehen diese Hunde Güter und Schlitten der Menschen in dieser Region. Die Alaskan Malamute wurden nach dem Inuitstamm der Malemute benannt.
Die Haltung der Nordischen Hunde !
dieser Beitrag kann auch mit einigen Ausnahmen auf andere Hunderassen übertragen werden !
Es bleibt jedem Besitzer eines Nordischen Hundes selbst überlassen,ob er diesen in der Wohnung oder im Zwinger halten möchte.Sowohl das eine als auch das andere ist möglich,wenn dem Bedürfnis nach ausreichend Bewegung Rechnung getragen wird. Der Nordische Hund verlangt nicht nur - wie die meisten Hunde anderer Hunderassen auch - beschäftigt zu werden, nein, er strotzt gerade vor Tatentrang. Diesen schier unbändigen Arbeitswillen setzt der Schlittenhund im Geschirr um.
2. Der Siberian Husky
Die ursprüngliche Heimat des Siberian Husky ist das nördliche Sibirien. Dort waren sie Jahrtausende lang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, zum Beispiel der Tschuktschen.
Haltung - Fortsetzung !
Das der junge Hund beim Besitzerwechsel zu > neuen < Menschen kommt, verkraftet er sehr wohl, nicht aber ohne weiteres die Trennung von seinen Geschwistern, der Mutter, eben > seiner Familie>. Es wäre darum schlimm für ihn, würde er völlig allein in einen Zwinger eingesperrt und seinem Schmerz den er in einem fürchterlichem Heulen kundtut, überlassen. Die Eingewöhnung sollte daher möglichst über die Wohnung erfolgen,damit der Welpe oder Junghund zu seinem Trennungsschmerz nicht auch noch das Gefühl der Einsamkeit verspürt.
3. Der Grönlandhund
Der Grönlandhund gehört zu den ältesten Hunderassen. Für die Inuit war er überlebenswichtig und wurde schon immer als Transport- und Jagdhund, aber auch als Fleischreserve für schlechte Zeiten verwendet. Die Zuchtwahl erfolgte aus diesem Grunde hauptsächlich aufgrund von Eigenschaften wie Kraft, Robustheit, Zähigkeit und Ausdauer. Auch wurde ein attraktives äußeres Erscheinungsbild angestrebt.
Haltung - Fortsetzung !
Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass er es sich auf dem Sofa oder gar auf dem Bett in der Wohnung bequem machen darf. Es wird ihm ein Platz zugewiesen, den der Hund leichter akzeptieren wird, wenn er mit heimatlichen Gerüchen verknüpft ist. Da man vor dem Abholen des Welpen eine Decke schlecht in dessen heimischen Zwinger zur Duftaufnahme umher ziehen kann, genügt es, wenn die Decke, die beim Transport im Auto gelegen hat, für den neuen Liegeplatz des Hundes in der Wohnung verwendet wird.
4. Der Samoyede
Der Samojede gelegentlich auch unkorrekt als „Samojedenspitz“ bezeichnet) ist eine anerkannte mittelgroße nordische Gebrauchshundrasse Sie wurde im Westen Sibiriens vom Volk der Nenzen gezüchtet; nach diesem Volk wurde die Hunderasse auch später benannt, als Ernest Kilburn-Scott ab 1894 erste Exemplare nach England brachte und mit dem Züchten der ab 1913 offiziell anerkannten Rasse begann.
Haltung - Fortsetzung !
Der als Einzelhund gehaltene >Nordische< fühlt sich im Zwinger ebenso verlassen wie andere Hunde, ja noch viel mehr, denn da er kein >Einmannhund< ist, zieht es ihn natur gemäß zum Rudel seines gleichen. Deshalb bedarf es noch sehr viel größerem, verständnisvollen Eingehens auf den Einzelhund und der Mensch, die Familie, muss, wenn auch nur ansatzweise, die Meute, das Rudel, aus dem man den Hund heraus gerissen hat, ersetzen.
5. Der Akita-Inu
Über die Abstammung der japanischen Rasse Akita gibt es viele Studien und Untersuchungen und noch mehr Meinungen. Der Name stammt von der heutigen Präfektur Akita (Umgebung der Stadt Odate). Die Zusätze Inu und Ken bedeuten einfach Hund. Dr. Uchida ist der Meinung, dass diese Hunde bereits in vorhistorischen Zeiten in Japan zu finden waren. Dr. Watase sieht den Ursprung der Rasse in hochnordischen Hunden, die mit Menschen auf die japanischen Inseln einwanderten.
Haltung - Fortsetzung !
Immer wieder stellt sich die berechtigte Frage, ob nordische Hunde wegen der doch erheblichen Jahrestemperatur Unterschiede zu den Ursprungsländern in unseren Regionen gehalten werden können. Es wird darauf hingewiesen, dass beispielsweise in Alaska zwar kurze, aber doch recht warme Sommer - am Jahresdurchschnitt gemessen - herrschen. Der Nordische Hund ist in der Lage, sich durch abwerfen des Winterpelzes auch an wärmere Klimaten anzupassen.Selbstverständlich sollten dann keine Leistungen von ihm gefordert werden und ein schattiger Platz zu Verfügung stehen.

Die Pflege der Nordischen Hunde !
Die Haarpflege des nordischen Hundes besteht in täglichem Bürsten mittels einer harten Borstenbürste oder einer weichen Drahtbürste mit Naturborstenrand.Besondes während des Haarwechsels im Frühjahr ist das tägliche bürsten nicht nur für den Hund eine Wohltat, auch der Besitzer freut sich,wenn der abgestoßene Winterpelz nicht überall abgeschüttelt wird.Ein Kamm hingegen sollte nie benutzt werden, da bei ihm die Gefahr besteht, dass auch gesundes Haar ausgekämmt werden.

Die Pflege - Fortsetzung !
Beim Putzen kommen auch Schmarotzer wie Holzbock ( Zecke ) und Flöhe ans Tageslicht. Es lässt sich allerdings nicht umgehen den Hund zumindest abzuduschen, wenn er sich im Schmutz gewälzt hat oder Düfte mit nach Hause bringt, die der menschlichen Nase nicht behagen.Zu disem Zwecke gibt es im Fachhandel spezielle Hundeshampoos, auch ein mildes Duschmittel darf verwendet werden, niemals Seife. Wichtig nach der Badeprozedur ist das gründliche Nachduschen, damit auch alle Shampoo Reste wirlich entfernt werden. Das Wasser muß Lauwarm sein.Zum Schutz vor Erkältungen sollte man den Hund danach mit einem Frottiertuch Trockenreiben und ihn anschließend an einen warmen und zugfreien Raum bringen.Und bitte darauf achten, dass die Ohren und Augen nicht gewässert werden.

Die Pflege - Fortsetzung !
Ein ganz normaler Vorgang ist es, wenn sich Ohenschmalz oder andere Absonderungen im Ohr bilden.Der äußere Gehörgang wird deshalb etwa alle 14 Tage mit einem mit Babyöl getränktem Wattebausch sorgsam gereinigt.Mit einem nicht fußelnden,feuchten Leinentuch werden morgens die Augen von außen nach innen ausgeputzt.
Wenn der Hund ab und zu Hundekuchen zu kauen bekommt,erübrigt sich ein Zähne putzen.Zahnsteinbildung kann zu Entzündungen des Zahnfleisches führen, besonders starke Ablagerungen müssen deshalb von Zeit zu Zeit vom Tierarzt entfernt werden.

Die Pflege - Fortsetzung !
Zu lange Krallen, die sich trotz Bewegung auf festem Boden bilden, sind zu kürzen. Ideal hierfür ist eine eigens entwickelte Zange, die die Kralle nicht zusammen drückt, sondern vorn den Nagel schräg abnimmt, ohne dem Hund Schmerzen zuzufügen. So kann man auch bestimmen,wie weit die Kralle abgeschnitten werden soll, damit man beim kürzen nicht unversehens in ihren lebenden Anteil gelangt.

Die Pflege - Fortsetzung !
Zur Pflege gehört auch das Nachsehen der Ballen auf eventuell eingetretene Fremdkörper. Wenn sie entfernt sind, ist diese Stelle zu desinfizieren. Im Winter müssen die Pfoten von Streusalzresten gründlich gereinigt werden.

Die Pflege - Fortsetzung !
So wichtig die äußere Pflege des Nordischen Hundes ist, ist auch die Sauberhaltung des Lagers, auf dem er schläft, des Zwingers insgesamt und des Auslaufes. Bei dem in der Wohnung gehaltenen Hund sollte die Matratze stets hygienisch sauber sein. Dazu empfiehlt es sich, dem Hund nach einem Spaziergang, und überhaupt wenn er von draußen kommt, die Füße zu reinigen.

so nun hoffe ich, das ich mit meinem Beitrag vielen Freunden der nordischen Hunderassen
einige Infos vermitteln konnte !

Gruß Euer Freund Mörfi
